Liebeskummer loslassen mit Maria

Liebeskummer Loslassen

Lieber Leser, willkommen zu unserem zweiten Interview aus der Serie „Liebeskummer loslassen“. Heute erzählt uns Maria (33)*, eine junge und selbstbewusste Mutter, wie sie in der Vergangenheit Liebeskummer erfolgreich losgelassen hat. Und los geht’s.

CiL: Maria, erinnerst du dich an den letzten Mann, mit dem du eine Beziehung beendet hast? Wie ist es dir danach ergangen?

Maria: Ich war ehrlich gesagt zum Schluss ziemlich erleichtert. Mein letzter Partner hat sich am Ende der Beziehung häufig für längere Zeit zurückgezogen, ohne sich zu melden. Diese Rückzugsphasen waren für mich sehr belastend.

CiL: Was hast du während dieser Rückzugsphasen gemacht, was dir geholfen hat, dich besser zu fühlen?

Maria: Ich habe sehr viel über die Beziehung nachgedacht und auch sehr viel mit Freundinnen geredet. In dieser Zeit und auch durch das Wissen aus vergangenen Beziehungen, habe ich erst so richtig verstanden, was ich eigentlich möchte.
Mir hat auch sehr viel geholfen, mit meinem Partner nach den Rückzugsphasen zu reden. Er hat sich leider ständig herausgeredet, aber er hatte einen sehr offenen Moment, der mir weitergeholfen hat, als er mir sagte, ich soll nicht noch einmal auf so einen Mann, wie ihn hereinfallen. Nach dem Schlussmachen, ist mir mit dieser Aussage das Loslassen sehr viel leichter gefallen, auch wenn der Liebeskummer noch eine Zeit lang angehalten hat.

CiL: Was ist in dieser Zeit in dir vorgegangen, damit dir Loslassen leichter gefallen ist?

Maria: Mir war es wichtig durch Nachdenken, ein realistischeres Bild von der Situation zu bekommen. Deswegen habe ich auch noch mal viel mit Freundinnen gesprochen. Das war dann noch einmal eine Bestätigung, dass ich die Situation realistisch sehe. Ich habe mir dann gedacht, dass ich nur mit jemandem zusammen sein will, der auch mit mir zusammen sein möchte.

CiL: Gab es bestimmte Glaubenssätze, die dir dabei geholfen haben?

Maria: Ja, ich habe mir dann immer gedacht: „Der war es nicht. Er ist nicht der Richtige. Mit diesem Mann kann ich mich nicht weiterentwickeln.“

CiL: Hast du ein bestimmtes Männerbild bzw. eine Vorstellung, wie dein Traummann sein sollte, damit du dich mit ihm in einer Beziehung wohl fühlst?

Maria: Ja, für mich ist ein Mann attraktiv, der sicher im Leben steht. Ein Mann, der aktiv ist und der aktiv auch was im Leben anpackt. Ich mag dabei auch das Gefühl von Sicherheit, dass ich mich auf diesen Mann verlassen kann.
Mein Traummann ist ein gestandener Mann mit beiden Beinen im Leben, der seine Emotionen zeigen kann, der lebenslustig ist, mit dem ich Spaß haben kann, mit dem ich mich gemeinsam weiterentwickeln kann.

CiL: Gibt es Glaubenssätze, die du aus deinem Elternhaus erworben hast?

Maria: Ja, mein Vater war zum Beispiel ein sehr aktiver Mann, ein Macher. Von ihm habe ich häufig Sätze im Kopf, wie z. B. „Du hast es auch selber in der Hand.“ Er sagte auch, wenn man aktiv an Dinge herangeht, dann kann man sie auch schaffen. Mein Vater ist ein sehr ehrgeiziger, zielstrebiger Mensch. Meine Mutter hat hier immer den emotionalen Part verkörpert. Von ihr habe ich keine Glaubenssätze in Bezug auf Männer übernommen.

CiL: Hast du Tipps, die du unseren Leserinnen bei Liebeskummer mitgeben würdest?

Maria: Ja, als Mutter würde ich z. B. meiner Tochter bei Liebeskummer sagen, dass es sich jetzt zwar hart anfühlt, aber die Phase wird vorbei gehen. Es ist ok, dass es sich gerade jetzt so hart anfühlt. Das Gute ist, es wird nicht immer so bleiben. Wenn du das überstanden hast, dann wird es dir wieder gut gehen und dann kannst du einen neuen Mann kennenlernen. Du bist ein wertvoller Mensch und es hat nichts mit dir zu tun, dass ihr nicht zusammengepasst habt.

*Alter und Name werden auf Wunsch unserer Interviewpartner geändert.

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