7 Tipps für ein besseres Selbstwertgefühl

Stärke dein Selbstwertgefühl

Wie steht es eigentlich um dein Selbstwertgefühl?

Hast du dich schon einmal gefragt, was du dir selbst wert bist? Welche Gefühle löst diese Frage in dir aus? Welche Gedanken drängen in dein Bewusstsein?

Viele Menschen leiden unter einem negativen Selbstwertgefühl. Bei ihnen ist sofort der innere Kritiker mit seinem übertriebenen und vor allem bewertenden Perfektionismus aktiv. Diese besondere innere Stimme kennst du sicher auch. Der innere Kritiker weiß immer alles besser und macht dich fertig, wenn du einen Fehler begangen hast. Selbst, wenn du eigentlich ein Erfolgserlebnis hattest, dann weiß der innere Kritiker immer noch, was du alles falsch gemacht hast und beim nächsten Mal gefälligst besser machen solltest. Diese innere Stimme sagt dir immer wieder, dass du nicht gut genug bist.
Wäre es nicht schön, wenn du mit dem inneren Kritiker Frieden schließen und dein Selbstwertgefühl dauerhaft stärken könntest?

Welche Faktoren beeinflussen unser Selbstwertgefühl?

Das Selbstwertgefühl hängt bei vielen Menschen leider von äußeren Faktoren ab. Zum einen machen wir unseren Selbstwert abhängig von der Wertschätzung und Anerkennung anderer Menschen, zum anderen neigen wir dazu, uns ständig mit anderen Menschen zu vergleichen – wer ist besser, du oder ich? Schneiden wir im Vergleich zu anderen schlechter ab oder bekommen wir nicht genug Anerkennung, dann werten uns selbst emotional ab. Dann flüstert uns jene innere Stimme den bereits oben genannten negativen Glaubenssatz zu: „Ich bin nicht gut genug.“ oder auch „Ich bin wertlos.“
Bedenke, dass dies eine rein subjektive Bewertung ist. Du bist dein härtester Kritiker.

Wenn wir bereits als Kinder wenig Anerkennung und Wertschätzung durch unser soziales Umfeld erfahren haben, sei es in der Familie, in der Schule oder im Freundeskreis und uns immer gegenüber erfolgreicheren Menschen abgewertet haben, dann haben wir wahrscheinlich ein niedriges Selbstwertgefühl entwickelt. Unter diesem leiden wir auch heute noch als erwachsene Person. Jetzt vergleichen wir unseren Selbstwert eben mit den Leistungen der Kollegen am Arbeitsplatz oder der Bekannten im Freundeskreis, die immer mehr Erfolg bei den Männern zu haben scheint.
Zu allem Übel haben wir in unserer Gesellschaft auch noch einen sehr negativen Umgang mit Fehlern. Diese wurden in der Vergangenheit nur allzu gern bestraft, z.B. mit schlechten Noten. Anstelle Fehler als wichtigste Komponente des Lernens zu verstehen, werten wir uns weiter ab, wenn wir Fehler begangen haben.
Der innere Kritiker bekommt von uns viel Futter und das seit Jahren.

Die gute Nachricht ist, du kannst deine innere Einstellung verändern und deine alten Muster durchbrechen. Mit nur kleinen Veränderungen, kannst du dein Selbstwertgefühl bereits erheblich pushen.

 
Kommen wir zur Ausgangsfrage zurück:

„Was bist du dir selbst wert?“

 
Ich lade dich ein, dir einfach mal einen Moment Zeit zu nehmen und die Frage schriftlich zu beantworten und dir das Ergebnis in Ruhe durchzulesen und darüber nachzudenken. Auf geht’s.

Als ich mir diese Frage selbst stellte, habe ich folgendes aufgeschrieben:
„Ich bin es mir wert, dass ich gesund lebe, dass ich glücklich bin, dass ich Spaß habe, dass ich liebe und erlebe.“
Ich habe in den letzten Jahren gelernt, meine innere Quellen für mein Selbstwertgefühl anzuzapfen, mich selbst anzunehmen, wie ich bin, mit all meinen Ecken und Kanten und selbst für mich zu sorgen und Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Jetzt widme ich mich mit Spaß und Freude den Dingen, die ich wirklich erreichen möchte.

Natürlich habe auch ich Zeit gebraucht, um ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber es lohnt sich, jeden Tag ein klein wenig, am eigenen Selbstwertgefühl zu arbeiten. Es reichen bereits kleine Veränderungen aus. Langfristig ist eine Investition in dein Selbstwertgefühl Gold wert, denn es geht dir einfach gut, wenn du deine eigene Selbstwirksamkeit entdeckst und dein Leben selbst in die Hand nimmst.

Hier findest du sieben Tipps, die dir dabei helfen werden, dein Selbstwertgefühl zu stärken:

1. Du bist ok, so wie du bist!

Lerne dich selbst anzunehmen, so wie du bist. Denn du bist liebenswert mit all deinen Ecken und Kanten, deinen Stärken und Schwächen. Sie alle gehören zu dir, wie gute Freunde und haben ihre Berechtigung. Besänftige deinen inneren Kritiker. Auch er gehört dazu, aber er muss nicht immer das letzte Wort haben.
Einen ersten Schritt, dich selbst anzunehmen, kannst du erreichen, in dem du positive Glaubenssätze kultivierst.
Im Coaching arbeiten wir auch mit sanften meditativen Reisen und Archetypen, wie dem inneren Kind, um Tore zu deiner Seele zu öffnen und dir dabei zu helfen, dich selbst lieben und wertschätzen zu lernen.

2. Siehe Fehler als Lernerfahrung

Die Welt geht nicht unter, nur weil du einen Fehler begangen hast. Fehler gehören dazu und sind eine wichtige Lernerfahrung. Wenn wir einen Fehler begangen haben, merken wir uns viel besser, wie wir uns beim nächsten Mal verbessern können. Lass Fehler zu und sieh das Leben als eine Herausforderung an, die man meistern kann.
Hier ist es wichtig, dass du deinen inneren Kritiker dabei erwischt, wie er dich wieder einmal bestraft und für dumm verkauft. Nehme dies bewusst wahr, nimm an, dass dir ein Fehler unterlaufen ist und überlege dir, was du gelernt hast, und was du dann beim nächsten Mal anders machen kannst. Besänftige deinen inneren Kritiker, in dem du dich bewusst selbst lobst, wenn du etwas gemeistert hast.

3. Übernehme Selbstverantwortung für dein Innenleben

Vielleichst ist dir auch eine weitere innere Stimme bekannt: das Opfer. Das Opfer gibt immer den anderen die Schuld, wenn etwas nicht funktiniert hat.
Wie würde es dir gehen, wenn du ab jetzt, die Verantwortung für deine Reaktionen auf die Ereignisse dieser Welt übernimmst? Wie fühlt sich das an?
Denn nur du triffst die Entscheidungen, wie du auf eine Situation reagierst und hast somit einen erheblichen Einfluss darauf, wie du dich den Tag über fühlst.
Dies betrifft auch die Dinge, die du im Leben erreichen willst. Niemand weiß, was du willst oder was du denkst, wenn du nicht den Mund aufmachst. Es liegt also an dir zu sagen, ob du eine Gehaltserhöhung möchtest, deine Meinung zu vertreten und dich für dich oder andere einzusetzen. Du bist die Person, die auch mal „Nein“ sagen darf, die Grenzen setzen darf. Also sei kein Opfer und übernehme selbst die Verantwortung für dich und dein Tun.

4. Mach aus deinen Träumen ein Ziel und geh darauf zu

Hast du schon lange Träume und Wünsche, die du noch immer nicht in die Realität umgesetzt hast? Dann beginne jetzt den ersten Schritt, setze dich hin und notiere dir, wie du dein Ziel erreichen kannst. Tue jeden Tag etwas, dass dich deinem Ziel ein Stück näher bringt. Egal, ob du deinen Job wechseln möchtest, auf der Suche nach einer erfüllten Partnerschaft bist oder einfach ein neues Hobbies suchst, es liegt an dir, dich in Bewegung zu setzen (Stichwort Selbstverantwortung). Lebe deine Leidenschaften.
Hier kannst du sehr gut testen, was du dir selbst wert bist. Was erlaubst du dir? Was gönnst du dir bewusst? Lässt du es selbst zu, dass du dich in Richtung deiner Ziele in Bewegung setzt? Wenn du diese Frage mit „Nein“ beantwortest, was hält dich auf?

5. Gönne dir schöne Erfahrungen und erlebe Neues

Sammle schöne Erfahrungen und probiere ruhig mal etwas Neues aus; etwas, das du vielleicht sonst nicht machen würdest. Genieße die schönen Momente, die du dir im Leben erschaffst, in vollen Zügen.
Was könntest du am kommenden Wochenende unternehmen, um dir eine neue Erfahrung zu gönnen? Hast du Zeit für einen Kurztrip, magst du ein Event besuchen oder schon den nächsten Urlaub planen? Oder ist es vielleicht mal wieder Zeit für eine Wellness-Massage? Sei dir das Erschaffen und Erleben von schönen Momenten wert.

6. Baue deine Stärken aus oder erwerbe neue Fähigkeiten

Werde dir deiner Stärken bewusst. Dies kannst du tun, in dem du dir die Zeit nimmst und aufschreibst, in welchen Dingen du so richtig gut bist. Arbeite regelmäßig an deinen Stärken und entwickle aus ihnen Kompetenzen. Auf diese Fähigkeiten kannst du bauen.
Probiere dich auch ruhig aus und schaue, wo du noch Talente besitzt oder Fähigkeiten erwerben kannst, die du weiter ausbauen und stärken kannst. Gerade, wenn du einen Berufs- oder Jobwechsel anstrebst, kannst du über Monate und gar Jahre hinweg am notwendigen Handwerkzeug feilen.
Deine Stärken zu entdecken und zu entwickelen, wird deinem Selbstwertgefühl einen ordentlichen Schub verpassen.

7. Schreibe jeden Tag auf, worauf du stolz bist

Das ist eine sehr schöne und zugleich sehr einfache Übung. Notiere dir am Ende eines Tages, was du sehr gut gemacht hast und sei einfach stolz darauf. Fühle in dich hinein und erlebe das Gefühl des Stolzes bewusst in deinem Körper.
Wenn du dich vemehrt auf die Dinge in deinem Leben fokussierst, auf die du stolz sein kannst, wird es dir automatisch besser gehen. Gib der Lobenden in dir mehr Raum und platziere den inneren Kritiker, neben dein Opfer an den Kaffeetisch. Es ist jetzt endlich Zeit für das Gute in dir.

Sei es dir selbst wert zu leben.

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